Chronik
So begann es…
1958 gründete die damalige Narrengesellschaft Storchennest einen eigenen Fanfarenzug. Der Fanfarenzug bestand damals aus zwei Aktiven. Der erste öffentliche Auftritt unter dem damaligen Fanfarenzugführer, Herrn Köhler, erfolgte seinerzeit im Vereinslokal “Frieden“.
Obwohl dann in den 60er Jahren die Narrengesellschaft wegen Saalproblemen ihr Wirken einstellen musste, wurde der Fanfarenzug unter der FZ- Führern Heiner Düster, August Bauz, Manfred Leirer, Peter Brunnert, Gert Kessler, Andreas Hermann und der heutigen musikalischen Leiterin Christine Häring mit großem Engagement weitergeführt.
Die ersten beiden Uniformen wurden von den Frauen der damaligen Narrengesellschaft selbst gefertigt. Im Jahre 1974 bezog der Fanfarenzug von der Uniformfabrik Negele die heutigen Landesknechtuniformen. Diese wurden unter größter Anstrengung durch Spenden sowie Eigenbeteiligung der aktiven Mitglieder angeschafft.
Die Idee und die Initiative hierzu kamen von den Mitgliedern Helmut Danegger, Werner Steimer, Peter Brunnert und Manfred Leirer.
1980 musste man wegen Mitgliedermangels die ersten Frauen in den Verein aufnehmen. Sah man zuerst skeptisch diesem Wandel entgegen, so muss man heute sagen, dass es wahrscheinlich keinen Fanfarenzug Storchen mehr geben würde, hätte er seine Frauen nicht.
In den Jahren 1990-1993 sah es so aus, als ob der Verein aufgeben musste. Man zählte nur noch 18 Mitglieder. Bis 1998 arbeitete man sich wieder hoch auf 30 Mitglieder. Von der Jahrtausendwende bis 2004 gingen die Mitgliederzahlen wieder nach unten. Aber der Fanfarenzug Storchen ist unermüdlich und gibt nicht auf, und so konnte 2008 das 50jährige Jubiläum mit einem rauschenden Fest in der Petershauser Halle gefeiert werden.
Derzeit besteht der Fanfarenzug aus 25 aktiven Bläsern und Trommlern. Ausgestattet mit Naturtoninstrumenten ist das musikalische Repertoire fast schon vorgegeben: Deutsche, französische und holländische Märsche meist kavalleristischer Art. Die Storchen treten das ganze Jahr über auf, z. B. auf Hochzeiten, Geburtstagen, aber auch Jubiläen und Veranstaltungen von anderen Vereinen. Der tolle Zusammenhalt wird durch verschiedene Aktivitäten (z. B. Grillfeste, Ausflüge, Hüttenwochenende, Flohmarkt) gefördert.
In den mittlerweile über 50 Jahren nahm der FZ an vielen Auftritten sowie Umzügen im In- und Ausland teil. Während man in Konstanz die hiesige Straßenfasnacht am “schmotzige Dunschtig“ und “Rosenmontag“ pflegte, erfolgten weitere Auftritte an Umzügen oftmals auch im Ausland.
,